KI 13. Mai 2025

Meine KI-Morgenroutine

Bevor ich meinen ersten Kaffee trinke, hat Claude schon gearbeitet. Was ich jeden Morgen mit KI mache — und welche drei Prompts mir täglich Zeit sparen.


Ich bin Projektorin. Das bedeutet unter anderem: meine Energie ist begrenzt und ich möchte sie für die Dinge nutzen, die wirklich wichtig sind. Alles andere soll so reibungslos wie möglich laufen. Und genau da kommt meine Morgenroutine mit KI ins Spiel.

Es ist keine 90-Minuten-Zeremonie. Es ist ein kurzes, strukturiertes Ritual — das mir den Rest des Tages leichter macht.

So sieht mein Morgen aus.

Die drei Prompts, die ich fast täglich nutze.

Prompt 1 — Energie-Check

„Ich bin heute [Energie-Level], habe [gut/schlecht] geschlafen und mein Kopf ist gerade bei [Thema]. Was sollte ich heute angehen — und was lieber lassen?"

Prompt 2 — Tagesplanung

„Hier sind alle Dinge, die ich heute im Kopf habe: [Liste]. Was davon hat heute wirklich Priorität? Bitte nur drei Punkte — und erkläre kurz warum."

Prompt 3 — Ideen-Warm-Up

„Ich möchte heute über [Thema] schreiben. Was ich sagen will: [grobe Idee]. Spiegele mir die Kernaussage und schlage drei verschiedene Blickwinkel vor."

Was diese Routine wirklich verändert hat.

Früher bin ich mit einem diffusen Gefühl von „ich muss alles" in den Tag gestartet. Jetzt starte ich mit drei klaren Aufgaben, einem abgecheckten Energielevel und einer Idee, die schon etwas Form hat.

Das ist kein Produktivitäts-Hack. Es ist strukturiertes Denken — mit einem Partner, der immer da ist, nie genervt ist und niemals urteilt.

Der Schlüssel ist nicht, möglichst viele Prompts zu kennen. Der Schlüssel ist, eine kleine Routine zu finden, die zu dir passt — und sie jeden Morgen zu nutzen. Dann wird KI zu einem echten Werkzeug statt zu einer Spielerei.